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In unserem Blog berichten wir über aktuelle Ergeignisse aus unserem Unternehmen sowie über Neuigkeiten aus den Bereichen Stressmanagment und mentale Fitness.

Dienstag, 31. Januar 2012 - 12:02 Uhr
Wie steht es eigentlich um Ihre guten Vorsätze

Die Krankenkasse DAK hat in einer repräsentativen Umfrage nach den Guten Vorsätzen für 2012 gefragt. Hier die Top-Ten der Guten Vorsätze im Überblick:

- Stress vermeiden oder abbauen (60%)
- Mehr Zeit für Familie / Freunde (56%)
- Mehr bewegen/Sport (55%)
- Mehr Zeit für mich selbst (51%)
- Gesünder ernähren (45%)
- Abnehmen (33%)
- Sparsamer sein (31%)
- Weniger fernsehen (18%)
- Weniger Alkohol trinken (13%)
- Rauchen aufgeben (12%)

Und!? Was haben Sie sich vorgenommen? Können Sie stolz auf sich sein - haben Sie Ihre guten Vorsätze vom Jahresanfang bisher erfolgreich in die Tat umgesetzt? Herzlichen Glückwunsch! Oder hat Sie der Alltag schnell wieder eingeholt? Haben sich Ihre Vorsätze sprichwörtlich in Luft aufgelöst? Dann stehen Sie nicht alleine da. Es ist einfach so: der Großteil hält nicht durch!

Jetzt aber keine Panik! Noch ist es nicht zu spät. Auch für Sie nicht. Fangen Sie einfach noch einmal an. Aber richtig, mit System.

Damit Sie schaffen, was Sie sich vorgenommen haben, empfehle ich Ihnen einen bewährten Trick. Formulieren Sie Ihre Ziele nach der sogenannten SMART-Formel.

Danach steht das S für SCHRIFTLICH. Schreiben Sie Ihre Ziele auf, dokumentieren Sie Ihre Absicht und vergessen Sie nicht, Zwischenergebnisse zu notieren.

Das M steht für MESSBAR. Sie müssen schon wissen, wo Sie hinwollen. Werden Sie konkret. Formulieren Sie so genau wie möglich, was Sie erreichen wollen. Etwa so: "Im Juli 2012 nehme ich am Volkslauf xyz über 10 km teil." Gehen Sie ins Detail. Sich vorzunehmen, "mehr Zeit für die Familie zu haben", bringt wenig. Sagen Sie besser: "Donnerstags gehe ich mit meinem Sohn zum Fußball-Training" oder "3 Tage im Monat gehört der Abend nur mir und meiner Partnerin".

Wofür steht nun das A? Für ATTRAKTIV. Ziele motivieren nur dann, wenn ich etwas davon habe, mit Spaß bei der Sache bin. Warum sollte ich mich quälen, abzunehmen? Auf der Couch ist es doch viel gemütlicher, als bei Wind und Wetter zu joggen! Vielleicht motiviert das: "Mit 10 Kilo weniger, bin ich viel leistungsfähiger, attraktiver und erfolgreicher." Noch ein Tipp: Schalten Sie auf Kopfkino um. Nutzen Sie die mentale Kraft der Vorstellung. Stellen Sie sich konkret vor, wie Sie mit neuer Figur, Komplimente bekommen oder die Karriereleiter weiter emporsteigen.

Kommen wir zum R. Bleiben Sie REALISTISCH. Überlegen Sie genau, was geht und was nicht. Sonst ist Frust vorprogrammiert. Nehmen sie Sie nicht vor, sechs mal in der Woche ins Fitnessstudio zu gehen, wenn Sie beruflich und familiär stark eingebunden sind. Klappt sowieso nicht. Der Tag hat nur 24 Stunden. Auch Ihrer! Auch kann niemand mit einem untrainierten Körper innerhalb von 2 Monaten einen Marathon unter 4 Stunden laufen.

Zu guter letzt das T gleich TERMINIERT. Legen Sie sich fest, machen Sie Termine. Der Kalender ist Ihr bester Freund. Sagen Sie klipp und klar, bis wann Sie was erreicht haben wollen.

Es liegt in Ihrer Hand, Ihre Vorsätze Realität werden zu lassen. Hier noch einige Tricks, die bei der Umsetzung helfen:

- Schließen Sie einen Umsetzungs-Vertrag mit sich selbst
- Erzählen Sie anderen von Ihren Vorhaben
- Suchen Sie sich Gleichgesinnte
- Belohnen Sie sich regelmäßig
- Rückschläge akzeptieren und weiter machen

Hier noch zwei meiner Ziele für 2012

- Teilnahme an einem Triathlon (Olympische Distanz)
- Buch über aktives Stressmanagement schreiben

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg!

Ihr Oliver H.P. Last

Montag, 19. Dezember 2011 - 10:58 Uhr
"Arbeit ist der neue Sex"

...titelte das Magazin Stern in seiner aktuellen Ausgabe (Nr. 51 vom 15.12.2011). Und weiter im Untertitel: "Millionen Deutsche arbeiten mit Lust und Hingabe und verlernen darüber, das Leben zu genießen."

Na, wenn das mal kein Aufmacher ist.

Es scheint so, als das PR- und Organisationsberater ganze Arbeit geleistet hätten. Identifikations- und Motivationskampagnen im Unternehmen und nicht zuletzt das Internet, scheinen endlich ihre Wirkung zu entfalten. Alles ist möglich. Die Arbeitswelt hat sich radikal gewandelt. Wir arbeiten von Zuhause aus, im Park, im Café und sogar im Urlaub ist es kein Problem, sich online zu kümmern. Arbeit mit Lust und Hingabe. Selbstbestimmt und frei. Die Chefs freuen sich. Erstmal.

Die Kehrseite der Medaille zeigt sich bei genauerem Hinsehen. Die Grenze zwischen Arbeit und Privatem existiert längst nicht mehr. Die "neue" Arbeitskultur zeigt ihre Schattenseite. Wie im Hamsterrad werden wir zu Getriebenen. Ein Projekt jagt das andere. Tagsüber im Büro wir gepowert, Nachts, am Wochenende, selbst im Urlaub sind die Gedanken bei der Arbeit. Ständig online. Keine Zeit mehr inne zu halten. Kraft zu tanken. Ob der unermüdliche Arbeits-Einsatz nun intrinsischer Natur ist oder aufgrund Druck von außen erfolgt, ist erst einmal unwichtig. Fakt ist: Wer nur funktioniert wird auf Dauer krank. Das hält kein Mensch auf Dauer aus. Stressattacken bis hin zum Burnout sind die bitteren Folgen.

Was wir brauchen, ist eine neue Motivations-, ja eine definierte Offlinekultur in den Unternehmen. Die Grenze zwischen Arbeit und Privatem muss neu gezogen werden. Aber es muss eine echte Grenze sein. Erholung muss sein. Wir müssen zu uns selbst finden, aktiv entspannen; und neu lernen, Achtsamkeit sowie Genuss in den Alltag zu integrieren.

Hier sind die Führungskräfte gefordert. Eigentlich hat der autoritäre Führungsstil in "gesund" geführten Unternehmen nichts zu suchen. Aber manchmal ist es wohl von Nöten, ein Machtwort zu sprechen. Verordnete Auszeit. Das definierte Projektziel: Entspannung, zu sich selbst finden.

Nur am Rande sei erwähnt, dass insbesondere Führungskräfte Schwierigkeiten haben, eine gesunde Work-Life-Balance zu finden.

Schlussendlich: Sex sollte dahin zurückkehren, wo er hingehört: in Private. Auf der Arbeit hat er nichts verloren.

Ich wünsche Ihnen eine erfolgreiche Woche.

Ihr Oliver H.P. Last

Freitag, 4. November 2011 - 17:22 Uhr
Mit dem MTB auf den Großglockner

In sportlicher Hinsicht war es für mich der Höhepunkt des Jahres 2011. Mit dem Mountain-Bike auf den Großglockner, mit 3.798 m immerhin höchster Berg Österreichs. Start war am 01.10.2011 um 9.30 Uhr, bei perfektem Wetter, welch ein Glück. Dazu muss man wissen: noch vor einer Woche war die Großglockner-Hochalpen-Strasse wegen starken Schneefalls gesperrt. Das ganze Vorhaben drohte zu scheitern. Die ganze Vorbereitung umsonst? Grausige Vorstellung! Fast 2000 Höhenmeter mussten erklommen werden. 4:20 Stunden später, war es geschafft. Ankunft auf der Edelweiß-Spitze, mit 2571 m, höchster Aussichtspunkt. Das ging an die körperlichen Grenzen. Belohnt wurde das Ganze mit einer atemberaubenden Aussicht auf mehr als 30 Dreitausender und einer sensationellen Abfahrt. Adrenalin pur!

Oliver H.P. Last

Freitag, 4. November 2011 - 17:17 Uhr
6. Volksbank Triathlon Bremerhaven

Der Volksbank Triathlon in Bremerhaven am 25.09.2011 war schon ein besonderer Triathlon. Nicht nur das Traumwetter und maritime Flair sind hier zu erwähnen. Sondern vielmehr die Strecke. Wann sonst hat man die Möglichkeit, direkt im Hafenbecken zu schwimmen? Und das bei 14 Grad Celsius? Ja, es war kalt - bitterkalt!

Habe mich für die Volks-Distanz entschieden. Konkret: 500 m Schwimmen / 22,5 km Rad fahren / 4,6 km Laufen

Die Zeit war mit 1:51 nicht gerade berauschend. Hätte besser sein können. Habe aber viel gelernt. Krafteinteilung usw.

Oliver H.P. Last

Freitag, 4. November 2011 - 17:11 Uhr
Cologne Triathlon hat riesig Spaß gemacht

03. September 2011. Drei Disziplinen: Schwimmen, Radfahren, Laufen. Eine anstrengende Herausforderung. Wollte es einfach mal versuchen. Die Zeit war erst mal nebensächlich.

Ich bin ist auf der Smart-Distanz gestartet. Konkret: 0,7 Km Schwimmen / 24 km Rad fahren / 7 Km Laufen.

Für mich steht fest: Das Cologne Triathlon-Weekend (2. bis 4. September 2011) hat riesig Spass gemacht!

Hier noch kurz die Ergebnisse:

Zeit: 2:14:22
Platz: 84 in der Altersklasse

2012 bin ich wieder dabei!

Oliver H.P. Last

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