Burnout-Prävention

Burnout = ausgebrannt sein

Burnout leitet sich vom englischen (to) burn out: „ausbrennen“) ab. Burnout ist ein Zustand ausgesprochener emotionaler, geistiger und körperlicher Erschöpfung. Auslöser ist massiver Stress, der nicht bewältigt werden kann. Mernschen, die an Burnout leiden, sind in allen Berufsgruppen und allen gesellschaftlichen Schichten zu finden.

Charakteristische Merkmale

Eine physische sowie psychische Leistungs- und Antriebsschwäche sind charakteristische Merkmale für Burn-Out. Konkret: Lustlosigkeit, Gereiztheit, Gefühle des Versagens, mangelndes Interesse am Beruf oder Aufgabenbereich. Des weiteren permanente Müdigkeit, Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen, Stimmungsschwankungen. Oft auch körperliche Leiden wie Kopfschmerzen, Herzprobleme, Magen- und Darmbeschwerden. Typisch ist auch der Rückzug von Kollegen, Kunden, Freunden und Bekannten. Dazu kommt der Verlust der Fähigkeit, sich zu erholen. Bei Menschen, die an einem Burn-Out leiden, ist oftmals eine zynische, abweisende Grundstimmung gegenüber Kollegen, Kunden, der eigenen Arbeit, ja und auch gegenüber der eigenen Familie, festzustellen.

Warnsignale beachten

Die typischen Erkennungszeichen für Burn-Out sind immer ein Warnsignal für einen selbst. Halt! Stop! So kann es nicht weitergehen. Im eigenen Leben muss sich etwas grundsätzliches ändern. Zum eigenen Ich zurückfinden, die eigene innere Balance zurückgewinnen steht an erster Stelle. Anderenfalls dreht sich die Abwärtsspirale immer weiter. Am Ende steht der seelische und körperliche Zusammenbruch.

Was hilft?

  • Einsicht in die eigene Gefährdung. Noch einmal: Jeder kann betroffen sein. Burn-Out ist kein Zeichen von persönlicher Schwäche!
  • "Achtsamkeit" in den Alltag integrieren.
  • Lernen mit Stress umzugehen
  • Entspannungstechniken anwenden.
  • Bewusst über die eigene Person nachdenken (Werte, Ziele, Zukunft ...)
  • Eigene Arbeitsorganisation und Zeitmanagement ändern
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